Über unsere Imkerei

Neuigkeiten

  • 3. Januar 2018

    Die Goldstück Imkerei in der Presse

  • 8. Februar 2017

    Es tut sich so einiges!

  • 13. Dezember 2012

    Nun ist auch schon das Bienenjahr 2012 vorüber!

  • 8. Mai 2011

    Der erste Honig der Saison ist geerntet!

  • 2. Mai 2011

    Die Honigräume füllen sich

Unsere Geschichte

Als naturverbundener Mensch bestand mein Interesse schon immer darin, die Natur zu beobachten und mit ihr zu arbeiten. Als mir eine Klassenkameradin von einem Imkeranfängerkurs erzählte, war mein Interesse geweckt. In den folgenden Jahren nahm ich an Kursen und Fortbildungen Teil und so wurde die Imkerei immer mehr zum Hobby Nummer eins. Während meinem Studium der Agrarbiologie an der Universität Hohenheim könnte ich meine Imkerei zum Nebenerwerb ausbauen. Seit 2017 betreibe ich meine Imkerei hauptberuflich. Als ich diesen Entschuss gefasst hatte, war für mich klar, dass ich dann auch nach den Richtlinien des Biolandbaus arbeiten möchte. Für mich änderte sich dabei nicht viel, da ich sowieso schon immer nach den Richtlinien des Verbandes arbeite. Aber ich hoffe dadurch meinen Beitrag zur Erhaltung der Natur leisten zu können, da ich mich damit verpflichte nur Biolandprodukte zu verwenden. Somit ist auch der Zuckerrübenacker, aus dem später das Winterfutter für meine Bienen gewonnen wird, sinnvoll ökologisch bewirtschaftet und bietet Heimat für viele Tiere und Pflanzen und diese wiederum Nahrung für meine Bienen. Das Herz meiner Imkerei befindet sich in Vogt im Allgäu. Von dort werden die verschiedenen Trachten angewandert. Im Frühjahr, zur Stachelbeer- und Obstblüte, geht es an den schönen Bodensee, wo die aromatische Frühtracht gesammelt wird. Anschließend wandere ich mit einen Völkern Richtung Allgäu oder Schwäbische Alb, dort stehen sie meist bei befreundeten Bioland-Bauern. Ein anderer Teil meiner Völker wartet auf dem Heimatstand in Vogt auf die anbrechende Waldtracht und genießt derweil die Blütenvielfalt der naturbelassenen Streuwiesen inmitten eines Naturschutzgebietes. Von dort bringen sie Nektar und Honigtau für den Sommerhonig mit nach Hause. Da die Imkerei von der Natur abhängig ist, gleicht kein Jahr dem anderen. So honigt in einem Jahr die Linde, in einem anderen der Weißklee und dann mal der Löwenzahn. Deshalb wandern einige Völker jedes Jahr woanders hin, eben immer dorthin, wo sie aus dem Vollen schöpfen können. Wenn der Wald honigt, konzentriere ich meine Bienenvölker in den umliegenden Vogter Wäldern wie dem Altdorfer Wald, dem Reichermoos mit seinem wertvollen Tannenbestand und dem Vogter Ried. Da dies aber nur gelegentlich der Fall ist, halte ich schon das ganze Jahr über Ausschau nach Waldstücken mit vielversprechenden Läusepopulationen, die den köstlichen Honigtau produzieren. Mit dem Ende der Waldtracht endet auch das Honigjahr. Zur Spätsommerpflege und der folgenden Überwinterung befinden sich die Völker auf den Überwinterungsständen im Bodenseegebiet und um Vogt. Jetzt haben meine Mädels erst mal Ruhe vor mir, bis die Temperaturen wieder steigen, das Angebot der Natur wieder reichlich vorhanden ist und Millionen Blüten darauf warten, bestäubt zu werden.